Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft. Sieh dir an, wie sie unser Land gestalten.

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Ob als innovative Unternehmerin, Betriebsleiterin, Strategin, traditionsbewusste Bäuerin oder als zentrales Bindeglied im Familienbetrieb – Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft in all ihrer Vielfalt und sind das Rückgrat unserer Höfe.

Im „Internationalen Jahr der Bäuerin 2026“, das von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, richten wir den Blick auf ihre Ideen, ihre Herausforderungen und ihre Leistungen. Wir zeigen, was sie bewegt und antreibt und warum ihre Arbeit für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.

Bäuerinnen im Fokus

Bild: © BMLUK/Paul Gruber

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UN-Logo für das internationale Jahr der Bäuerin

Unsere Bäuerinnen im Portrait

Im „Jahr der Bäuerin“ holen wir jene Frauen vor den Vorhang, die täglich unsere Gesellschaft ernähren, innovative Betriebe führen und Klischees sprengen. Gemeinsam mit den LK Bäuerinnen Österreich und in Zusammenarbeit mit weiteren Partnerinnen und Partnern, stellen wir in den nächsten Monaten Bäuerinnen vor: Sie berichten von ihren Herausforderungen, Chancen und Wünschen. Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse kein Update!

Bild von Bäuerin im Tomatenhaus.

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Frauen in der Landwirtschaft

Grafik zeigt Anteil der Betriebsleiterinnen in den Bundesländern Österreichs: Oberösterreich 42 %, Salzburg 42 %, Steiermark 39 %, Niederösterreich 36 %, Burgenland 34 %, Wien 33 %, Kärnten 29 %, Vorarlberg 26 %, Tirol 20 %

Auf vielen Bauernhöfen stehen in den nächsten Jahren Generationenwechsel an. Vor allem junge Frauen übernehmen im Schnitt seltener und später im Leben einen Familienbetrieb als Männer. Doch die Zukunft der Landwirtschaft wird eindeutig weiblicher. So sind an den höheren land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen in Österreich mit 51,6 % mittlerweile mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler weiblich. Auch bei den Abschlüssen der Facharbeiterinnen und Facharbeiter in der Landwirtschaft nähert sich der Anteil der Frauen an die 50 % Marke.

Bild von Bäuerin und ihrem Partner im Ziegenstall.

Wie wird man eigentlich Bäuerin?

Egal ob ein Hof geerbt, gepachtet oder gekauft wird: Es gibt vielfältige Möglichkeiten auch als Quereinsteigerin in der Land- und Forstwirtschaft Fuß zu fassen. Einen Überblick über alle Optionen sowie hilfreiche Ressourcen findest du auf unserem Hofübernahme-Schwerpunkt.

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Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit

Logo Land schafft Leben

Das Landwirtschaftsministerium unterstützt Bäuerinnen vor allem durch die Förderung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit dem Ziel mehr Chancengleichheit zu schaffen.

Die Bäuerinnen Österreich vertreten die Interessen der Frauen in der Landwirtschaft, fördern die Vernetzung und gestalten die agrarische Welt aktiv mit.

Ziel der Initiative StadtLandTier ist es, einen Blick hinter die Stalltüren der österreichischen Tierhaltung zu werfen und die Kreisläufe und Zusammenhänge mit dem täglichen Leben aufzuzeigen.

Land schafft Leben ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein, der den Wert österreichischer Lebensmittel sichtbar macht und Konsumentinnen und Konsumenten Wissen vermittelt, damit sie bewusste Entscheidungen treffen: beim Einkaufen, Kochen und Essen.

Was tut sich im 
Jahr der Bäuerin?

Von Events über Vortragsreihen bis hin zu einer Ausstellung. Im Jahr der Bäuerin gibt es 2026 ein buntes Angebot für Bäuerinnen und alle, die sich für das Wirken der Frauen in der Landwirtschaft interessieren. 

© BMLUK/Paul Gruber

Resi, schau net so verzwickt!“ Wer Sabine Gruber am Schefbänkhof im Salzburger Land besucht, merkt schnell: Hier wird mit viel Schmäh und großem Tatendrang gewirtschaftet. Die 36-jährige Salzburgerin hat den Bio-Heumilchbetrieb 2023 gemeinsam mit ihrem Mann und mit Unterstützung von Perspektive Landwirtschaft außerfamiliär übernommen – nachdem sie eine lange Suche bis nach Schottland und Schweden führte. Heute bewirtschaftet sie die 10 Hektar Grünland mit 14 Milchkühen aufgrund eines Arbeitsunfalls ihres Mannes weitgehend auf eigene Faust.

Bild von Bäuerin Sabine mit Kühen

Bäuerinnen gehen neue Wege

Sabine Gruber 
Bio-Heumlich

Salzburg  

© BMLUK/Alexander Haiden

Infografik zeigt den Frauenanteil in der landwirtschaftlichen Ausbildungen. Seit 2006 ist der Frauenanteil an den höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen des BMLUK von 40 Prozent auf 52 Prozent angestiegen. Bei den Facharbeiterabschlüssen ist der Frauenanteil von 36 Prozent auf 43 Prozent angestiegen. Bei den Meisterabschlüssen liegt der Frauenanteil gleichbleibend bei rund 20 Prozent.

In Österreich wird heute mehr als jeder dritte Bauernhof von einer Frau geleitet, das sind insgesamt rund 36.000 Betreibe. In Oberösterreich und Salzburg sind es sogar jeweils 42 % aller Höfe.

Im Vergleich zu Deutschland (11 %) und der Schweiz (7 %) ist in Österreich der Anteil mit 36 % Betriebsleiterinnen besonders hoch. Bäuerinnen sind somit klar treibende Kraft im ländlichen Raum. Sie sind Unternehmerinnen, Impulsgeberinnen und Verantwortungsträgerinnen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten. Besonders wenn es um Diversifizierung, neue Geschäftsmodelle und Einkommensquellen am Hof geht, sind Frauen diejenigen, die voran gehen.

Infografik zeigt Anteil an Betriebsleiterinnen im Ländervergleich: in Österreich sind 36 % Betriebsleiterinnen, in Deutschland 11 % und in der Schweiz nur 7 %.
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© BMLUK/Paul Gruber

© BMLUK/Alexander Haiden

Katja Müllner ist ständig in Bewegung. Ob sie auf ihrem E-Roller über den Hof und durch die Hallen jagt oder vom Traktor springt, um die Hafer-Aussaat am Acker zu kontrollieren – auf ihrem großen Biobetrieb ist immer viel zu tun. Einen Teil ihrer Ackerkulturen bietet sie in ihrem Onlineshop an: Linsen, Schwarze Bohnen und Soja sowie Popcornmais ergänzen das Einkommen am Betrieb. Damit verbindet sie Versorgungssicherheit, Unternehmerinnentum und digitale Vermarktung ganz selbstverständlich – und nimmt kein Blatt vor den Mund, um andere Bäuerinnen anzuspornen.

Bild von Bäuerin Katja auf einem Acker mit Traktor im Hintergrund.

Bäuerinnen schaffen Vielfalt

Katja Müllner
Bio-Ackerbau
Burgenland

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© BMLUK/Alexander Haiden

Die gesetzliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist etabliert. In der Landwirtschaft sind traditionelle Geschlechterrollen jedoch weiterhin stark vertreten. Strukturelle Benachteiligungen, etwa aufgrund von Mehrbelastung durch unbezahlte Arbeit und Betreuungspflichten, bestehen nach wie vor. Auch in der Agrar- und Regionalpolitik sind Frauen noch wenig vertreten. Doch Bäuerinnen brechen zunehmend mit klassischen Rollenbildern und diverse Unterstützungsmaßnahmen stärken ihr Engagement.

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Bild: © BMLUK/Paul Gruber

Heraus-forderungen

Von der Direktvermarktung hofeigener Produkte über Tourismusangebote wie Urlaub am Bauernhof bis hin zu Bildungs- oder Pflegeangeboten am Hof – Bäuerinnen sind echte Pionierinnen, wenn es darum geht, ihre Betriebe zu diversifizieren. Doch warum sind Frauen ausgerechnet in diesem Bereich oft Vorreiterinnen? Und welche Unterstützung gibt es für Diversifizierungsmaßnahmen in Österreich?

Sie sind Expertinnen in ihrem Feld...

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Herausforderungen und Chancen

Bäuerinnen forcieren nachhaltige Entwicklungsziele

Im September 2015 einigten sich Österreich und 192 weitere Länder auf gemeinsame, globale Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene – die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Mit dem internationalen Jahr der Bäuerinnen werden einige der Ziele adressiert, insbesondere der Beitrag von Bäuerinnen zur Ernährungssicherheit (SDG 2), die Förderung wirksamer Teilhabe von Frauen in der Regionalpolitik (SDG 5), ihre Rolle in einer nachhaltigen Regionalentwicklung (SDG 11), der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen (SDG 12), einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern und der Schutz natürlicher Lebensräume (SDG 15). Nähere Informationen zu den SDGs findest du hier. 

SDG Kein Hunger
SDG Geschlechtergleichheit
SDG Nachhaltige Städte und Gemeinden
SDG nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion
SDG Leben am Land

Mit rund 2% bilden außerfamiliäre Hofübernahmen noch die Ausnahme. Genau hier setzt Perspektive Landwirtschaft an: Über Gebote und Gesuche vernetzen sie Bäuerinnen und Bauern, die ihren Betrieb außerfamiliär übergeben möchten, mit potentiellen Hofübernehmerinnen und Hofübernehmern.

Oft sind es Frauen, die Diversifizierungsmaßnahmen wie Direktvermarktung, Tourismus- oder Bildungsangebote auf ihren Betrieben anstoßen und neue Geschäftsideen einbringen. Hier erfährst du mehr dazu! 

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Politische Vertretung

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Geschlechtergleichstellung

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Präkonferenz „Frauen in ländlichen Räumen“

16. September 2026

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Grafik zeigt Anteil der Betriebsleiterinnen in den Bundesländern Österreichs: Oberösterreich 42 %, Salzburg 42 %, Steiermark 39 %, Niederösterreich 36 %, Burgenland 34 %, Wien 33 %, Kärnten 29 %, Vorarlberg 26 %, Tirol 20 %
Infografik zeigt Anteil an Betriebsleiterinnen im Ländervergleich: in Österreich sind 36 % Betriebsleiterinnen, in Deutschland 11 % und in der Schweiz nur 7 %.
Infografik zeigt den Frauenanteil in der landwirtschaftlichen Ausbildungen. Seit 2006 ist der Frauenanteil an den höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen des BMLUK von 40 Prozent auf 52 Prozent angestiegen. Bei den Facharbeiterabschlüssen ist der Frauenanteil von 36 Prozent auf 43 Prozent angestiegen. Bei den Meisterabschlüssen liegt der Frauenanteil gleichbleibend bei rund 20 Prozent.

Hol dir noch mehr Einblicke in das Leben und Wirken von Bäuerinnen mit den Podcasts von Land schafft Leben! In einer aktuellen Folge spricht etwa Schafbäuerin Elisa Thurner unter anderem über Geschlechtergleichstellung in der Landwirtschaft.

Unser Podcast-Tipp!

© BMLUK/Alexander Haiden

Not fit for Marketing - Bäuerinnen jenseits der Idylle

Ausstellung, Gmunden

ab 04. Oktober 2026

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© Daniela Köppl

6. Internationale Frauentagung

BOKU Wien

24. - 26. Februar 2027

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Jetzt mitmachen: Zeig uns deine Arbeit und deine Geschichte!

INFOSCREEN

bis 15. August 2026

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Festveranstaltung: 
50 Jahre Bäuerinnen NÖ

25. Oktober 2026

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St. Pölten

Aktuelles

Feministisches Kunstwerk SOLANGE von Katharina Cibulka enhüllt

Mehr erfahren!

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© Ferdinand Cibulka 

Logo der LK Bäuerinnen

AGRASTAR – der Preis für Frauen im ländlichen Raum

Jetzt einreichen!

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Weizenfeld

© BMLUK / Haiden

Aufruf zur Foto-Aktion: Wie zeigt sich Feminismus in der Landwirtschfat

Jetzt mitmachen!

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Logo der LK Bäuerinnen

Bäuerin und stolz drauf!

119 Bäuerinnen haben ihre Geschichten geteilt: Vote jetzt für deine Lieblingsbäuerin und verhilf ihr zu einem tollen Gewinn.

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BOKU CAS Herbsttagung 2026: Gemeinsam ackern

BOKU Wien

16. September 2026

Auf Petra Wimmers Betrieb greift ein Rädchen ins andere: Stallarbeit, Organisation und Betriebsführung sind klar strukturiert und gut durchdacht. Rund 200 Zuchtsauen stehen im Mittelpunkt eines Betriebs, der Tierwohl, Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbindet – auch durch den Einsatz einer großen Photovoltaikanlage auf den Dächern.

Doch Petra denkt über den eigenen Hof hinaus. Mit ihrem Engagement bei „Schule am Bauernhof“ schafft sie Begegnungen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft und zeigt, was hinter unseren Lebensmitteln steckt.

Bild von Bäuerin Petra mit einem Ferkel.

Bäuerinnen bauen Brücken

Petra Wimmer
Schweinezucht
Oberösterreich

Erfahre mehr über Petra

In ganz Österreich bieten ca. 644 Betriebe Schule am Bauernhof an, auf 77 % der Höfe werden die Lehrgänge von Frauen durchgeführt. Petra ist damit eine von vielen Bäuerinnen, die sich für aktive Wissensvermittlung rund um Landwirtschaft einsetzen.

© BMLUK/Paul Gruber

Frauen.Höfe.Zukunft – Gleichstellung als Gewinn für die Landwirtschaft

Linz, OK Deck

15. Oktober 2026

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Wo siehst du aktuell die größte Herausforderung für Frauen in der Landwirtschaft?

Jetzt abstimmen!
Bild von Bäuerin und ihrem Partner im Ziegenstall.

© BMLUK/Paul Gruber

WFO Webinar – Women at the Heart of Food Security

online

23. Juli 2026

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